Selbstversorger: Homegrow!

GrowzeltImmer mehr meiner Freunde mit Affinität zum Cannabis aus Genuss- oder auch Medizinischen Zwecken bauen einfach ihr Homegrow selber an. Teils, damit sie unabhängig zum Dealer mit stark schwankender Qualität sind oder auch, da sie sich Preise von 10 Euro das Gramm einfach nicht leisten können. Ich will aus meinen Beobachtungen schildern, wie genau sie es machen.

Benötigt wird einfach ein Growzelt mit Lampe, Ablüftung, Zeituhr, Töpfen usw. aus dem Onlineversand. Es wird gute Blumenerde erworben, auch diese gibt es im Versand. Das Zelt wird in einem Raum aufgebaut, in dem es auch nachts ein wenig Brummen darf. Der Lüfter soll nach Möglichkeit durchgehend laufen, einige Freunde schalten ihn mit einer Zeituhr für eine Stunde ab, wenn sie im gleichen Raum schlafen wollen. Solch ein Equipment gibt es in verschiedenen Ausführungen und selbst ein Laie kann es mit ein paar Infos aufbauen. Sehr hilfreich ist es, ein gutes Growbook für den Indoor Anbau auf Erde zu lesen.

Wer die ganze Anlage aufgebaut hat, muss natürlich noch Pflanzen haben. Wer nicht gerade an der Grenze zu Österreich wohnt, kann nicht schnell rüber und Stecklinge kaufen. Warum nicht einfach online Cannabis Samen kaufen? Es gibt sehr viele gute Sorten und es ist nicht wirklich schwer, ein paar Samen in den Anzuchtboden zu stecken. Dieser sollte feucht aber nicht nass sein sowie die Lampe zuerst mehr Abstand zu den Töpfen haben soll. Wer sich Hanfsamen bestellt hat, der kann auch erst ein paar ansetzen und wenn es mit diesen gelingt einige mehr. Wer feminisierte Cannabis Samen verwendet, der kann praktisch jede Pflanze nutzen. Je nach Strain sollen die Pfänzchen mit unter 15 oder über 25 cm in die Blüte gesetzt werden, diese kann rund 8 bis 14 Wochen dauern.

Viele meiner Freunde machen erst den Fehler, dass sie zu viel Düngen und auch wenn die Pflanzen nicht äußerlich leiden, kann das Marihuana dennoch an Qualität verlieren, wenn zur Ernte zu viel Dünger im Boden ist. Viele Leute düngen einfach wenig und die letzen 14 Tage gar nicht mehr. Es funktioniert allerdings auch, wenn drei bis fünf Tage vor der Ernte pro Liter Erde ein bis zwei Liter Wasser durch den Topf fließen, um den Dünger weg zu schwemmen. Es gibt sogar spezielle Wasserzusätze, die den Dünger mit weniger Wasser raus spülen. In beiden Fällen sollte das Wasser Raumtemperatur haben.

Die Marihuana Blüten sollten in einem dunklen Raum trocknen und hierzu sollen sie mindestens 5 Tage Zeit haben. Werden die Blüten eingetütet, können sie noch pappig werden, es sollte häufiger kontrolliert werden. Viele wollen aber, dass die Blüten jetzt noch ein wenig pappig werden und lüften die Beutel nur alle zwei Tage. Durch diese sehr langsame Trocknung über Wochen gewinnen die Blüten an Qualität.

Mit nur einer 400 Watt Lampe kann auf ein Jahr durch einen erfahrenen Grower durchaus über ein Kilo geerntet werden, um jeden Tag mehrere Gramm zu haben. Immer mehr Leute werden durch Homegrow zum Selbstversorger.

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